Zahlreiche Modelle mit einem
CO2 Ausstoss unter 140 g/km
Peugeot 307 SW mit BioEthanol
[Bilder: pd Hersteller]
Saarbrücken, 01.08.2007 - Mit einer breiten Palette von sparsamen Kleinwagen, Kompaktfahrzeugen und Mittelklassemodellen bietet Peugeot zahlreiche umweltfreundliche Personenwagen an. Schon heute gehört die französische Marke zu den Anbietern von Fahrzeugen mit besonders niedrigem Flotten-CO2-Ausstoss.
13 Peugeot mit CO2-Ausstoss unter 140 g/km
Schon heute bietet Peugeot in sechs Baureihen Autos, die weniger als 140 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen. Derzeit umfasst das Modellprogramm 13 Fahrzeuge, die diesen strengen Grenzwert
einhalten. Jüngstes Beispiel für diese exzellente Umweltbilanz der Peugeot-Palette ist der 1007 HDi FAP 110 mit seinem 1,6-Liter-Dieselmotor und 80 kW (109 PS) Leistung, der lediglich 4,8 Liter Diesel verbraucht und somit einen CO2-Ausstoss von nur 125 g/km hat.
Eine vorbildliche Bilanz in Sachen CO2-Emissionen weisen vor allem die Kleinwagen von Peugeot auf. Mit nur 109 g/km führt der sympathische Stadt-Floh 107 die Liste der besonders umweltfreundlichen
Peugeot-Modelle an. Auch der 206 HDi 70 präsentiert sich mit einem CO2-Ausstoss von nur 112 g/km äusserst umweltfreundlich. Der Peugeot 207 HDi FAP 110 (126 g CO2 pro Kilometer) wurde sogar jüngst mit dem “ÖKO-TREND-Auto-Umwelt-Zertifikat” ausgezeichnet. Er erhielt in allen Wertungskategorien die Note “sehr gut”. Und der gerade erst vor wenigen Wochen neu auf dem Markt eingeführte neue Coupé-
Cabrio-Star von Peugeot, der 207 CC, zeigt in der Version mit 1,6 Liter großem HDi FAP-Motor (80 kW/109 PS) und einem CO2-Ausstoss von nur 136 g/km, dass Frischluftvergnügen im Cabrio durchaus mit dem nötigen Respekt vor der Umwelt erlebbar ist. Die serienmässige Ausrüstung dieses Modells mit dem Russpartikelfiltersystem FAP untermauert die Umweltfreundlichkeit dieses faszinierenden Peugeot-Cabrios.
Sparsame Benziner durch Downsizing und Direkteinspritzung
Einen wirkungsvollen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstosses dokumentiert die 207-Familie auch mit der neuen EP-Motorengeneration, die gemeinsam mit der BMW Group entwickelt wurde. Derzeit stehen drei Varianten zur Auswahl, die jeweils über einen Hubraum von 1,6 Liter verfügen: Ein Saugmotor mit 88 kW (120 PS) sowie zwei Benzin-Direkteinspritzer mit Twin-Scroll-Turboaufladung und 110 kW (150 PS) bzw. – in der jüngsten Generation – mit 128 kW (175 PS).
Die neue Motorengeneration im Peugeot 207 demonstriert, wie bei reduziertem Hubraum ein spürbarer Verbrauchsvorteil und damit ein deutlich niedriger CO2-Ausstoss und gleichzeitig beeindruckende Leistungswerte erzielt werden konnten. Die Anstrengungen der Löwenmarke, Verbrauchs- und Emissionsvorteile zu entwickeln, bestätigt aktuell auch eine Messreihe des DEKRA Technology Center, das einen Peugeot 207 HDi FAP 110 des Jahres 2007 mit einem Peugeot 205 Diesel des Jahres 1992 auf dem Prüfstand verglichen hat.
Die Fahrzeuge absolvierten den derzeit gültigen Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), dem sich alle neuen Fahrzeuge im Rahmen der Typprüfung unterziehen müssen. Bei dem genormten Fahrzyklus (Stadt: 13 Minuten; Überland: 7 Minuten) auf dem Rollenprüfstand werden die Abgasemissionen gemessen und der Kraftstoffverbrauch errechnet. Beschleunigungen und Verzögerungen werden hierbei ebenso erfasst wie die Kaltstartphase.
Das Ergebnis: Der Peugeot 207 hat bei den Kohlenwasserstoffen (HC) einen Rückgang um 94 Prozent, bei den Stickoxiden (NOx) um 65 Prozent und beim Kohlenmonoxid um 95 Prozent. Die Partikel wurden um 99 Prozent reduziert. Gewichtsbereinigt wurde eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs um mehr als 37 Prozent nachgewie-sen.
CO2-Grenzwert von 140 g/km auch bei Mittelklassemodell 407
Mit besonders geringem CO2-Ausstossß glänzen indes nicht nur die Kleinwagen bei Peugeot. Der 407 HDi FAP 110 (80 kW/109 PS) bleibt mit einem Kohlendioxid-Ausstoss von nur 140 g/km ebenfalls innerhalb des anspruchsvollen Grenzwerts. Damit beweist Peugeot, dass auch in der komfortablen und geräumigen Mittelklasse sehr sparsamer Kraftstoffverbrauch und damit niedrige Kohlendioxid-Emissionen mög-lich sind.
Die Vielzahl verbrauchsarmer Fahrzeuge hat bei Peugeot Tradition. Seit vielen Jahren ist die Löwenmarke mit solchen Fahrzeugen erfolgreich auf dem Markt. Das zeigt auch der Blick in die Statistik. So hat Peugeot zwischen 2000 und 2006 in Europa insgesamt 820.000 Fahrzeuge verkauft, deren Kohlendioxid-Ausstoss unter der Grenze von 120 g/km liegt. Auf dem europäischen Markt verzeichnete Peugeot im Gesamtjahr 2006 bei Fahrzeugen bis maximal 120 Gramm CO2 pro Kilometer einen Marktanteil von 21 Prozent. Das heisst: Mehr als jedes fünfte Auto mit diesem niedrigen Wert ist ein Peugeot.
Legt man den noch schärferen Grenzwert von lediglich 110 g/km zu Grunde, beträgt der Marktanteil von Peugeot sogar 26 Prozent. Anders gesagt: Mehr als jedes vierte Auto in Europa mit einem CO2-Ausstoss von maximal 110 g/km ist ein Peugeot. Zur Erinnerung: Der jüngst vorgelegte EU-Vorschlag sieht einen CO2-Grenzwert von 130 g/km bis zum Jahr 2012 vor.
CO2-Ausstoss zentrales Thema der aktuellen Werbekampagne
In einer neuen Werbekampagne macht Peugeot Deutschland auf die Vorbildlichkeit der Löwenmarke in Bezug auf den CO2-Ausstoss aufmerksam. Das Anzeigenmotiv zeigt unter dem Motto “Peugeot ausgezeichnet für die Umwelt” den Schriftzug “CO2”, wobei der Buchstabe “O” zugleich die Erde darstellt. Die damit verbundene Botschaft ist eindeutig: Bei Peugeot hat die Verminderung des CO2-Ausstoßes als wirksames Mittel zum globalen Klimaschutz und als Bestandteil der Markenstrategie klare Priorität.
Der globale Bezug ist durchaus angemessen, denn bereits im Jahr 1998 hat Peugeot unter dem Motto “CO2-Schlucker” in Brasilien das grösste privat finanzierte Wiederaufforstungsprojekt der Welt ins Leben gerufen. Inzwischen sind vier Millionen Bäume gepflanzt worden.
Wachstum im Kleinwagen-Segment
Entscheidenden Anteil an der hervorragenden CO2-Bilanz von
Peugeot haben die zahlreichen Kleinwagenmodelle der Marke. Dass die Löwenmarke – auch aus der Tradition des Unternehmens heraus – diesem Segment schon lange besonderes Augenmerk schenkt, wird durch die Entwicklung des Marktes bestätigt.
Das Segment der Kleinwagen (Segment B) verzeichnete in Europa über den langen Zeitraum von 20 Jahren zwischen 1983 und 2003 ein stetiges Wachstum. Die Zulassungszahlen stiegen in diesem Zeitraum um über 72 Prozent an – ein Trend, der sich auch in Zukunft fortsetzen wird. Auf diese Signale reagiert Peugeot mit einer breiten Palette von Kleinwagen, die vom 107 über den 1007, den Millionen-Seller 206 bis hin zum jungen 207 reicht und damit für eine entscheidende Bereicherung des absatzstarken Kleinwagenmarktes sorgt.
Für Peugeot ist das B-Segment auch global betrachtet von besonders grosser Bedeutung. Denn während die französische Marke seit 1998 – der Markteinführung des 206 – bis zur Präsentation des neuen 207 im Jahr 2006 weltweit den Absatz um 54 Prozent steigern konnte, verbesserte sich das Ergebnis im B-Segment sogar noch stärker, nämlich um 85 Prozent. Damit profiliert sich Peugeot international als entscheidende Grösse im Kleinwagensegment.
Erfolgsgeschichte des Russpartikelfiltersystems FAP
Neben dem niedrigen CO2-Ausstoss der verbrauchsarmen Fahrzeuge ist Peugeot in Sachen Umwelt in einem weiteren Bereich bereits seit Jahren Vorreiter. Niedriger Kraftstoffverbrauch lässt sich vor allem durch den Einsatz moderner Dieselmotoren realisieren. Mit den sparsamen und besonders kultivierten HDi-Motoren hat Peugeot schon seit neun Jahren die idealen Triebwerke in allen Fahrzeugklassen im Programm. Mit der Markteinführung des Russpartikelfiltersystems FAP (Filtre à particules) im Jahr 2000 profilierte sich Peugeot zudem als der Autohersteller, der als erster weltweit serienmässig auf diese Technik gesetzt hat. Das FAP-System reduziert den Partikelausstoss durch eine effiziente Abgasnachbehandlung auf einen Wert unterhalb der Messbarkeitsgrenze.
Derzeit stehen im Peugeot-Programm insgesamt 79 Modellversionen zur Verfügung, die serienmässig mit dem FAP-System ausgestattet sind. Vom Kleinwagensegment über die Kompakt- und Mittelklasse bis hin zum Familien-Van 807 können sich die Kunden für einen sparsamen und umweltfreundlichen HDi mit FAP-System entscheiden. Neuerdings bietet Peugeot das FAP-System auch erstmals im Segment der leichten Nutzfahrzeuge an: Der neue Peugeot Expert ist mit einem 2,0-Liter-HDi sowohl als Nutzfahrzeug als auch in der Pkw-Version Expert Tepee ebenfalls serienmässig mit dem von Peugeot entwickelten Russpartikelfiltersystem FAP erhältlich.
Seit seiner Premiere im Jahr 2000 hat das FAP-System eine beispiellose Karriere erlebt und den Markt erobert. PSA Peugeot Citroën hat seither bis Ende März 2007 insgesamt schon 1,91 Millionen HDi-Motoren mit FAP-System produziert. Davon entfallen 1,41 Millionen auf Pkw der Marke Peugeot. Allein im vergangenen Jahr produzierte PSA 441.371 HDi-Modelle mit FAP-System, davon entfielen 280.111 auf die Marke Peugeot.
Im Vergleich mit den europäischen Nachbarstaaten gehört Deutschland zu den Ländern, in denen das FAP-System besonders starken Absatz findet: Nach dem Heimatmarkt Frankreich (671.837) und Spanien (258.796) sind hierzulande seit der Markteinführung bis Ende März 2007 insgesamt 231.198 Fahrzeuge des PSA-Konzerns mit der FAP-Technologie zugelassen worden. Allein für die Marke Peugeot sind es 160.740 Dieselfahrzeuge, die keine Partikelemissionen mehr in die Atmosphäre abgeben.
Weiterentwicklung zu wartungsfreiem FAP-System
Dank kontinuierlicher Forschung bei dem in Verbindung mit dem FAP-System verwendeten Additiv konnten die Wartungsintervalle des Russpartikelfilters seit 2001 deutlich verlängert werden. So ist bei den meisten aktuellen HDi-Modellen mit FAP-System die Reinigung des Filters erst nach 180.000 Kilometern notwendig (407 HDi FAP 110: 140.000). Im 2,2-Liter-HDi FAP und im luxuriösen V6 HDi FAP, die in den Baureihen 407 und 607 angeboten werden, kommt sogar ein wartungsfreies FAP-System zum Einsatz.
Die ohnehin günstige CO2-Bilanz der sparsamen HDi-Motoren von Peugeot lässt sich durch den Einsatz von Biodiesel nochmals verbessern. Die aktuellen HDi-Triebwerke erlauben eine Beimischung von bis zu 30 Prozent Biodiesel (Raps-Methylester/RME) zum Dieselkraftstoff. Eine weitere effiziente Möglichkeit zur Verbrauchsreduzierung und Minderung von CO2-Emissionen ist die Flex-Fuel-Technologie, die Peugeot bei der AMI Leipzig erstmals anhand eines 307 SW Bio Flex zeigt: Sein Triebwerk ist für den Einsatz von bis zu 85 Prozent Bioethanol (E85) geeignet. Dieser aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnene Kraftstoff ermöglicht eine nahezu ausgeglichene CO2-Bilanz. Auf dem südamerikanischen Markt ist diese alternative Antriebsvariante bereits im Einsatz, was Peugeot wertvolle Erfahrung im Umgang mit Bio Flex-Motorisierungen verschafft.