Brühl, 23.6.2006 - Kleiner Langstreckenmeister, ganz gross: Über 300.000 Kilometer legte Benno Honig
mit seinem Renault Twingo, in dem noch der erste Motor und das erste Getriebe arbeiten, in den
vergangenen zehn Jahren zurück. Dabei lief der gelbe Zweitürer zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk.
Der 51-jährige Kfz-Meister fährt an jedem Werktag 140 Kilometer mit seinem zuverlässigen und
langlebigen Twingo. Die 300.000-Kilometer-Marke erreichte Honig auf der A8 zwischen seinem Wohnort
Pforzheim und seiner Arbeitsstätte Plochingen.
„Nie ein günstigeres Auto gefahren” „Noch nie habe ich ein günstigeres Auto besessen”, freut sich der Pforzheimer über den
französischen Sparmeister. Neue Zündkerzen waren nur bei den Kilometerständen 66.000 und 137.000
fällig. Der aktuelle Satz sorgt auch nach mehr als 160.000 Kilometern für einen kräftigen
Zündfunken. Die Wechselintervalle für Öl und Ölfilter verlängerte Honig mit den Jahren grosszügig
auf 50.000 bis 60.000 Kilometer, verwendet allerdings immer das beste vollsynthetische Motoröl.
Auch die Bremsen erwiesen sich als äußerst langlebig: Alle 50.000 Kilometer sind neue Klötze fällig;
nur dreimal mussten neue Bremsscheiben montiert werden.
Eine Wasserpumpe und Reparaturen an der Vorderachse gab es von Renault auf Kulanz: „Das zeigt, dass
Kundenfreundlichkeit bei Renault kein leeres Versprechen ist”, sagt Honig anerkennend. Auch der Besuch
an der Tankstelle macht bei dem privaten Dauertest Freude, denn der Besitzer lässt dort mehr Geld im
Shop als an der Zapfsäule: „Der Twingo benötigt nur 5,3 Liter Benzin je 100 Kilometer und beschleunigt
wie am ersten Tag”, erzählt der Bosch-Mitarbeiter begeistert. Motor und Getriebe sind trotz der hohen
Laufleistung kerngesund. Der 40 kW/55 PS starke 1,2-Liter-Motor verbraucht kein Öl und erreicht ohne
langen Anlauf seine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Besitzer ist deshalb fest davon überzeugt,
dass der Twingo auch weiterhin treu seine Dienste erfüllen wird. Mit „neuer” Lichtmaschine (bei
Kilometerstand 190.000), „frischem” Auspuff (bei Kilometerstand 240.000) und ausgewechselten
Radlagern (bei Kilometerstand 285.000) dürfte das kein Problem sein.