Safenwil, 7.6.2006 - Die SUZUKI Motor Corporation (SMC) hält an ihrer Strategie, Partnerschaften
zu führenden Unternehmen der Automobilbranche zu unterhalten, fest. Aktuelles Beispiel ist die
Ausweitung der Zusammenarbeit mit Nissan. Sie bietet die Möglichkeit, neue Marktsegmente zu
erschliessen und insbesondere in aufstrebenden Märkten von industriellen Synergien zu profitieren.
Folglich wird diese Allianz beitragen, SMC weiter wachsen zu lassen, gleichzeitig jedoch die
Markenidentität des Unternehmens und seine Kernkompetenzfelder zu stärken.
Eine OEM-Vereinbarung markiert den Einstieg in die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen: Seit dem
Jahr 2003 liefert Suzuki einen Kleinwagen für den japanischen Markt an Nissan (Suzuki MR Wagon/
Nissan Moco). Seither hat sich eine vertrauensvolle Beziehung entwickelt. Diese mündet nun in
diverse Aktivitäten, bei denen beide Partner ihre jeweiligen Stärken zum Einsatz bringen. Suzuki,
weltweit grösster Hersteller von Kompaktfahrzeugen, wird einen weiteren Kompaktwagen an Nissan
liefern und damit erneut seine Marktführerschaft in diesem Segment untermauern.
Suzuki MR Wagon
Nissan Moco
Unter den diversen Möglichkeiten, die derzeit im Rahmen der aktuellen Vereinbarung geprüft werden,
ist auch ein A-Segment-Fahrzeug für den europäischen Markt, das von Suzuki entwickelt und produziert
wird. Die dadurch erzielte Steigerung der Stückzahlen erhöht die Wettbewerbsfähigkeit bei den
Produktions- und Entwicklungskosten. Und gerade im A-Segment ist die Kostenstruktur von entscheidender
Bedeutung. Das Gleiche gilt auch für die Zusammenarbeit von Suzuki und Fiat bezüglich des neuen
Urban-Cross-Cars Suzuki SX4 (Fiat Sedici). Die gemeinsame Nutzung des ungarischen Magyar-Suzuki-Werks
hat sich positiv auf die Preisgestaltung ausgewirkt – ein Faktor, von dem vor allem die Konsumenten
profitieren.