Glattbrugg, 3.1.2007 -
Opel gibt beim neuen Corsa mächtig Gas. Nach dem erfolgreichen Marktstart der vierten Generation des Bestsellers
schickt das Unternehmen jetzt die sportliche Top-Version ins Rennen. Der Corsa OPC treibt den dynamischen Charakter
des Corsa auf die Spitze und verspricht mit Agilität und Fahrzeugkontrolle auf höchstem Niveau Fahrspass in
Reinkultur. Sein 1,6-Liter-Turbomotor mit 141 kW/192 PS beschleunigt den kompakten Dreitürer in 7,2 Sekunden
von Null auf Tempo 100 und ermöglicht 225 km/h Höchstgeschwindigkeit. Das serienmässige Sechsganggetriebe bietet
Zugriff auf ein maximales Drehmoment von 230 Nm, das sich kurzzeitig über eine so genannte Overboost-Funktion auf
über 260 Nm steigern lässt. Damit verfügt das jüngste Mitglied der sportlichen OPC-Familie über souveränes
Durchzugsvermögen in allen Fahrsituationen. So erledigt der Corsa OPC den Zwischensprint von 80 bis 120 km/h
im fünften Gang in nur 6,7 Sekunden. Der Treibstoffverbrauch liegt bei für diese Leistungsklasse genügsamen
7,9 Litern pro 100 Kilometer. Seine Weltpremiere hat der Corsa OPC auf dem Genfer Automobilsalon Anfang März,
die Markteinführung erfolgt kurz danach.
Auch optisch verkörpert das Corsa-Topmodell Sportlichkeit pur: Kraftvolle Front- und Heckschürzen mit markanten,
kiemenartigen Luftein- bzw. -auslässen und der Dachspoiler verleihen dem OPC einen starken Auftritt. Details wie
der dunkel abgesetzte Diffusor, das in diesen integrierte, mittig platzierte Dreiecks-Auspuff-Endrohr und die
speziell gestalteten Aussenspiegel verdeutlichen, mit welchem Engagement der Corsa zu einem charaktervollen
Sportwagen weiterentwickelt wurde. Dank umfangreicher Modifikationen besitzt das Fahrwerk einen eigenen, noch
sportlicheren Charakter. Bei den intensiven Abstimmungsfahrten auf der Nürburgring-Nordschleife gelang es den
Entwicklern, für den Corsa OPC eine ausgefeilte Balance von agilem Handling und ausgeprägter Fahrzeugkontrolle
zu realisieren. Entscheidend tragen dazu ein stärkeres Hinterachsprofil und ein geänderter Einschweisswinkel
der Torsionslenker-Hinterachse, eine neue Feder-/Dämpfer-Abstimmung, die Tieferlegung um zehn Millimeter und
ein grösserer Stabilisator bei. Auch die Abstimmung des serienmässigen ESP, das im Corsa OPC abschaltbar ist,
wurde der sportlichen Fahrzeugcharakteristik angepasst. Ab Werk fährt der Neuling auf 17-Zoll-Leichtmetallrädern
mit Reifen der Dimension 215/45 R17, auf Wunsch sind 18-Zoll-Felgen mit 225er Reifen erhältlich. Für vehemente
Verzögerung sorgt die üppig dimensionierte 16-Zoll-Bremsanlage mit blau lackierten Bremssätteln: Vorn hat der
Corsa OPC innen belüftete Scheibenbremsen mit 308 Millimetern Durchmesser, hinten kommen 264 Millimeter grosse
Scheiben zum Einsatz.
Konsequente Sportlichkeit dominiert auch im Cockpit des Corsa OPC. Neben den OPC-typischen Einstiegsleisten,
chromeingefassten Instrumenten mit roten Zeigern und blau (wahlweise silbern) umrandeten Lüftungsdüsen fällt das
unten abgeflachte Leder-Sportlenkrad ins Auge. Als weitere Reminiszenz an den Motorsport verfügt es zudem über
eine blaue oder auf Wunsch silberne Markierung im Scheitelpunkt. Klavierlackglanz auf der Mittelkonsole und
Alu-Pedale unterstreichen das sportlich-hochwertige Ambiente. Eine Neuentwicklung sind die Recaro-Sportsitze
mit integrierten Kopfstützen. Sie haben den optischen Charakter von Rennsportsitzen und schützen Fahrer sowie
Beifahrer durch integrierte Seitenairbags - eine Weltpremiere für diesen Typ Sitz.
Mit Einführung des Corsa umfasst das OPC-Programm von Opel nun fünf Modellreihen. An der Leistungsspitze
steht der 206 kW/280 PS starke Vectra OPC als Limousine und Caravan. Zafira OPC - mit 231 km/h weltweit
schnellster Serien-Van - und Astra OPC teilen sich den 177 kW/240 PS starken Turbo-Zweiliter. Das Triebwerk
des Meriva OPC ist ein enger Verwandter der Corsa OPC-Motorisierung, mit 132 kW/180 PS und über 220 km/h
Höchstgeschwindigkeit fährt der multivariable Fünfsitzer im Minivan-Segment allein auf weiter Flur.