02.07.2007 - Alle reden vom Treibhauseffekt, aber nur wenige handeln. Ford Schweiz
tut etwas: Wer zwischen dem 1. Juli und dem 31. August 2007 sein über zehnjähriges
und seit mindestens sechs Monaten im Verkehr stehendes und auf sei-nen Namen
eingelöstes Auto verschrotten lässt, erhält beim Kauf eines Ford mit Flexifuel-Motor
6000 Franken Eintauschprämie. Zudem wird jeder Teilneh-mer stolzer Besitzer eines
Baumes, der oberhalb von Alpnach im Herzen der Schweiz als Schutzwald aufgeforstet
wird. Die Umwelt profitiert mehrfach und direkt von der Ford-Aktion.
Es steht ausser Zweifel: CO2 (Kohlendioxid) ist zwar kein Luftschadstoff sondern
eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff, aber es ist ein klimarelevantes
Treibhausgas, das für die Erderwärmung mitverantwortlich ist. Obwohl die Schweiz
nur knapp 0,2 Prozent zu den weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen und der
weltweite Strassenverkehr lediglich 13 Prozent zu den von den Menschen verursachten
Treibhausgasen beitragen, handelt die Automobilindustrie rasch und reduziert mit
neuen alternativen Technolo-gien nachhaltig diesen umweltschädlichen Prozess. Dabei
spielt Ford eine wichtige Rolle: Ford of Europe ist einer der ersten Automobilhersteller
in Europa, der Personenwagen mit umweltfreundlicher Flexifuel-Technik, d.h. mit
Bioethanol E85 und/oder mit Bleifrei 95 betriebenem 1,8-Liter-Motor, anbietet. Der
Ford Focus und der neue Ford C-MAX sind wegen ihrer CO2-Neutralität nicht nur
vorteilhaft für die Umwelt, sie sind mit Preisen ab 28'410 Franken auch eine
attraktive Alternative.
Die mit Bioethanol betriebenen Fahrzeuge reduzieren den CO2-Ausstoss des Ottomotors
um bis zu 80 Prozent. Allerdings stimmt diese Zahl nur dann, wenn Ethanol vor Ort
biologisch, also aus Biomasse und nicht synthetisch produziert wird. Und genau das
ist beim Treibstoff E85 (85% Bioethanol, 15% Benzin Bleifrei 95), der in der Schweiz
bereits an 16 Tankstellen (Agrola und Ford-Händler) angeboten wird, der Fall. Bis
Ende Jahr soll das Netz mit weite-ren 25 Tankstellen rasch ausgebaut werden.
Das Bioethanol wird in der Schweiz exklusiv über die Alcosuisse, ein Profitcenter
der Schweizerischen Alkoholverwaltung, vertrieben und stammt ausschliesslich aus
einheimischen Holzabfällen, welche bei der Borregaard Schweiz AG (ehemalige
Cellulose Attisholz) im solothurnischen Riedholz verarbeitet werden. Für das
Ethanol wird geschältes und geschnipseltes Fichtenholz verwendet, für die Gärung
wird natürlicher Zucker aus frei wachsenden Bäumen eingesetzt. Dass in einer
kürzlich publizierten EMPA-Studie die Ökobilanz einheimischer Treibstoffe in
Frage gestellt wurde, ist mittlerweile bereits relativiert worden: Die energetische
Nutzung von Holz zeigt gute Ergebnisse, da die Umweltauswirkungen bei der
Rohstoff-Bereitstellung sehr gering sind. Die in den Holzabfällen enthaltene
Stärke wird enzymatisch in Glukose aufgespalten und anschliessend mit Hefepilzen
zu Ethanol vergoren. Das aus Holz gewonnene Ethanol ist ein nachwachsender
Energieträger, welcher gegenüber fossilen Energieträgern CO2-neutral ist und
langfristig wirtschaftliche Vorteile bietet.
Um den umweltfreundlichen Flexifuel-Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen und
einen echten Beitrag zur CO2-Reduktion zu leisten hat sich Ford Schweiz entschlossen,
sofort die Aktion «Ihr altes Auto ist uns 6000 Franken wert» zu starten. Wer ein
Fahrzeug besitzt, das älter als zehn Jahre, seit mindestens sechs Monaten im
Verkehr und auf den eigenen Namen eingelöst ist, kann sich beim nächsten, an
der Aktion teilnehmenden Ford-Händler mel-den und seine alte «Dreckschleuder»
gratis verschrotten lassen. Beim Kauf eines brandneuen Ford C-MAX Carving
Flexifuel (1,8 L/125 PS, 5-türig) oder eines Ford Focus Carving Flexifuel
(1,8 L/125 PS, 5-türig oder Station Wagon) erhalten Käuferin oder Käufer eine
Eintauschprämie von 6000 Franken. Diese kann nicht bar ausbezahlt werden. Die
Aktion dauert vom 1. Juli bis 31. August 2007. Zielsetzung von Ford Schweiz ist,
300 bis 500 umweltfreundliche Frauen oder Männer zum raschen Umstieg auf ein
modernes Fahrzeug zu bewegen.
Neben der attraktiven Prämie, die den Restwert vieler Occasionen übersteigt,
ist folgendes interessantes Angebot vorgesehen:
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten eine Urkunde, die sie als
symbolische Besitzerin oder Besitzer eines Baumes ausweist, der oberhalb
von Alpnach im Herzen der Schweiz im Rahmen eines Schutzwaldprojektes
angepflanzt wird. Ford Schweiz unterstützt das Obwaldner Amt für Wald und
Raumentwicklung in Sarnen bei der Wiederaufforstung des Schoried/Seewli im
Gebiet der Grossen Schliere, das bei einem Unwetter im Jahre 2005 verwüstet
wurde. Im Namen der neuen Flexifuel-Besitzer, die sich für die nächste
Generation einsetzen und einen Beitrag dafür leisten wollen, übernimmt
die Ford Motor Company die Patenschaft für alle jungen Bäume. Ford fährt
mit seinen Flexifuel-Modellen nicht nur mit Ethanol, das aus Abfällen von
Fichten gewonnen wird, sondern engagiert sich gleichzeitig dafür, dass für
Nachwuchs gesorgt ist und die Einwohner von Alpnach und Umgebung wieder
ruhiger schlafen können.